Die Art und Weise, wie ein Fahrzeug die Kraft auf die Straße überträgt, beeinflusst maßgeblich das Fahrverhalten. Hierbei spielt die Position des Schwerpunkts eine wichtige Rolle, da sich die Radlasten und das Eigenlenkverhalten direkt davon abhängig machen. Im Rahmen meines Masterstudiums haben wir als dreiköpfiges Team eine Simulation entwickelt, um zu prüfen, ob sich diese Idee auf die Rundenzeiten eines Sportwagens auswirkt.
Reglerentwurf
Die Simulation der Ballastverschiebung wird mittels CarMaker for Simulink durchgeführt. Hierfür wird ein Simulink-Modell erstellt und in das bestehende CarMaker-Modell integriert. Dabei werden die Positionswerte von Load_0 abgegriffen und überschrieben. Die Position des Ballastes wird in einem Regelkreis geregelt, wobei die Steuergrößen des Fahrers, wie beispielsweise die Gas-, Brems- und Kupplungspedalstellung sowie der Lenkwinkel, als Eingangsgrößen für die Bestimmung der Sollpositionen dienen. Die Änderungen im CarMaker-Modell werden in den folgenden Abbildungen veranschaulicht. Zur besseren Übersichtlichkeit sind die modellierten Blöcke und Signale in einem blauen Bereich hervorgehoben. Die Steuerungssignale werden aus dem Block DrivMan abgegriffen und zu einem Bus zusammengefasst, welcher über die Route IPGVehicle – CarAndTrailer – Forces in den Block VehicleForces führt. Dort werden die Signale wieder in die vier Einzelsignale aufgeteilt, die in das entwickelte Ballastregelmodell führen.